Heute gibt es keine Sonnenaufgangslocation. Wir schlafen mal normal aus und nach dem Frühstück geht es dann aber recht zügig los. Unser heutiges Ziel ist der Ort Pitigliano, der gute 2 Stunden Fahrzeit entfernt in Richtung Süden liegt. Auf dem Weg halten wir unterhalb des Ortes Saturnia, wo es ebenfalls heiße Quellen gibt. Von unseren erhöht gelegenen Standpunkt blicken wir auf die terrassenformigen Thermalbecken mit 37,5°C warmen Wasser. Die Quellen sind gut besucht und die Menschen scheinen das warme Wasser zu genießen.
Über Mittag erobern wir den kleinen Ort Sovana, der wie ein Museumsdorf wirkt. Doch laut Wikipedia leben hier heute noch 120 Menschen. Der Ort ist sehr alt, bereits 100 Jahre vor Christi haben hier erste Siedlungen existiert. Der mittelalterliche Ortskern ist ursprünglich. Am Ortseingang liegt die Ruine der Rocca Aldobrandesca, einer Burg aus dem 11. Jahrhundert.
Wir haben etwa 2 Stunden Zeit für unsere Fotoerkundungen und ein kleines gemeinsames Mittagessen im der Sonne.
In Pitigliano haben wir zunächst ebenfalls zwei Stunden Fotozeit in eigener Regie. Wir erkunden die wunderschöne alte Stadt auf der Suche nach den besten Motiven und werden reich belohnt.
Pitigliano liegt auf einem etwa 300m hohen Tuffsteinfelsen und auch die Häuser sind überwiegend aus Tuff gebaut. Die Stadt ist fast 1000 Jahre alt . In Pitigliano haben im 16.Jahrhundert viele Juden Zuflucht vor Verfolgung und Vertreibung gefunden. Ein Verein hat das jüdische Viertel (Klein Jerusalem) in der Altstadt wunderschön saniert.
Zum Sonnenuntergang haben wir uns dann einen guten Platz auf den Terrassen gesichert. Von hier aus blickt man auf die grandiose Stadtkulissen am Hang. Was für ein Motiv.